Deutsches U-Boot-Museum

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Sonderheft U 47

Literatur > Zeitschriften

Scherzers Militaer-Verlag
Ritterkreuz Archiv - Sonderheft U 47 - ISSN 1866-4709 Preis 18,50 €

Es gibt wohl nur wenige U-Boote über die so viel geschrieben wurde wie über U 47 und seinen Komman-danten Günther Prien. Begonnen hat den literarischen Reigen der U-Boot-Kommandant selbst, mit "Mein Weg nach Scapa Flow" im August 1940. Der uns bekannte vorläufig letzte Buchbeitrag zu diesem Thema erschien 2008 (Franz Kurowski, Korvettenkapitän Günther Prien, Flechsig Verlag) - siehe auch Buchbesprechung.

Es war allerdings auch eine bemerkenswerte Aktion, die Prien mit seiner Besatzung Mitte Oktober 1993, also kurz nach Kriegsausbruch, gelang. Er drang ungesehen in den als absolut sicher geltenden britischen Flotten-stützpunkt Scapa Flow ein, versenkte das Schlachtschiff Royal Oak, beschädigte (wahrscheinlich) den Schlacht-kreuzer Repulse und verschwand so unbemerkt wie er gekommen war. Die britische Admiralität war schok-kiert.

Priens Erfolg hatte für die britische Marine weitreichen-de und schwerwiegende Folgen. Weil der Stützpunkt nun nicht mehr sicher genug schien, wurde Scapa Flow vorübergehend aufgegeben. Die Schiffe der Home Fleet verlegten in Ausweichstützpunkte. Dies war vom Be-fehlshaber der U-Boote, dem damaligen Kapitän zur See Dönitz, vorausgesehen worden und er hatte die Einfahrten zu den bekannten Ausweichen verminen lassen.

Bei Durchsicht der wichtigsten Publikationen über U 47, Scapa Flow und Prien ist auffällig, daß bis auf wenige Ausnahmen stets dieselben Fotografien Verwendung finden. Das ist der eigentliche Grund für dieses Sonderheft, denn in unserem Verlagsarchiv befindet sich der Fotonachlaß des Funkobergefreiten Hebestreit der Besatzung Prien - 18.02.1943 mit U 69. Er beinhaltet neben einigen schon bekannten Aufnahmen Dutzende von bisher un-veröffentlichten Privataufnahmen sowie die vom Propagandaministerium in Auftrag gegebenen Aufnahmen der Besatzung vom Einlaufen in Wilhelmshaven bis zum Empfang in der Reichskanzlei.

Letztere Fotostrecke wurde als Erinnerung jedem Besatzungsangehörigen zum Geschenk gemacht und ist unseres Wissens noch nie komplett veröffentlich worden -
siehe auch Musterseiten.

Auszug aus dem Vorwort des Verlages

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